Nachbesserungen auf der Filstalbahn weiter im Blick behalten

Das Stuttgarter Verkehrsministerium hat die Anfang April vom Geislinger Landtagsabgeordneten Sascha Binder eingebrachten Fragen zu den angekündigten Verbesserungen auf der Filstalbahn inzwischen beantwortet und die Antwort ist nur in Teilen aussagekräftig. „Die Verbesserungen ab dem 2. Mai 2017, die vor allem die Pünktlichkeit von Zügen vor acht Uhr betreffen, sind gut nachvollziehbar dargestellt, ob sie wirken wird sich noch zeigen müssen. Mich erreichen immer noch Meldungen, die darauf hindeuten, dass sich die Wirkung teilweise noch auf sich warten lässt und auch die Information darüber besser hätte sein können. Wie überhaupt die Informationspolitik bei Verspätungen immer noch ein Problem darstellt.“, stellt Binder fest. Bei den ebenfalls gestellten Fragen zum Fahrplanwechsel gibt es noch einigen Klärungsbedarf, weshalb hier die Antworten noch sehr vage sind. „Das Ministerium kündigt an, dass vor allem mit dem Blick auf die Schülerverkehre am Mittag Nachbesserungen geprüft werden und es soll zudem weitere Optimierungen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit geben. All dies soll ohne Streichung von Bahnhalten realisiert werden.“, kommentiert Binder. Dennoch bleibt das Ministerium aus seiner Sicht in der Pflicht dafür zu sorgen, dass schon vor dem großen Fahrplanwechsel eine spürbare Normalisierung eintritt und auch die Servicequalität besser wird. Einzig bei den Pönälemittel ist die Antwort für den Landkreis unbefriedigend, da nach jetzigem Stand davon auszugehen ist, dass die Filstalbahn hier weitestgehend leer ausgeht. „Sollte sich dies bewahrheiten, erwarte ich seitens des Ministeriums im Gegenzug einen neuen Anlauf beim Thema Entschädigungen, da es nicht hinnehmbar ist, dass die betroffenen Pendlerinnen und Pendler auf der Filstalstrecke zwar den Schaden hatten, am Ende aber sowohl bei Entschädigungen, als auch bei Verbesserungen im Schienenpersonenverkehr nahezu leer ausgehen.“, fordert Binder.

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