Ulmer Erfolgsmodell der Verkehrsunfallaufnahme zum Vorbild nehmen

Im Zuge der Überprüfung der Polizeireform im Rahmen einer von der grün-schwarzen Landesregierung beauftragte Evaluation sind auch Änderungen bei der Verkehrsunfallaufnahme vorgeschlagen worden, die aus Sicht des Geislinger Landtagsabgeordneten und innenpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion die Polizeiarbeit eher erschweren würden, als für eine Verbesserung zu sorgen. „Eine Dezentralisierung der Verkehrsunfallaufnahme bringt nur neue Unruhe in die Polizei und bei uns in der Region wird dadurch ein inzwischen bewährtes Modell gefährdet.“, so Binder. In einer Antwort des Innenministeriums auf seine parlamentarische Anfrage zu diesem Thema wird auch deutlich, dass gerade die Verkehrsunfallaufnahme im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm auch im landesweiten Vergleich sehr gut funktioniert. „Die Aufgaben sollen zurück an die Reviere gehen, aber das Personal nicht in angemessener Weise nachfolgen. Das wird die Reviere, die bereits unter Personaldruck stehen, zusätzlich belasten.“, führt Binder weiter aus. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, bei der Umsetzung der Evaluationsergebnisse, zu versuchen Verbesserungspotentiale aus den gut funktionierenden Modellen abzuleiten, statt wieder alles auf Neuanfang zu setzen.

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