Lärmschutz sollte oberste Priorität beim B10-Rückbau in Salach haben

Nach Vor-Ort-Termin in Salach: Binder unterstützt die Pläne der Gemeinde

Nach einem Vorort-Termin in Salach mit Bürgermeister Julian Stipp und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD Gemeinderatsfraktion Werner Staudenmayer, bei dem er sich über die Pläne der Gemeinde zum Rückbau der alten B10 informiert hatte, plädiert der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder den Lärmschutz für die Bürger zum Hauptfaktor bei der Auswahl einer Rückbauvariante zu machen. „Die Salacher Bürgerschaft musste Jahrzehnte lang mit dem Verkehrslärm an der B10 leben und sollte daher beim Rückbau der alten Bundesstraße im Mittelpunkt stehen.“ betont Binder.

Die Gemeinde setzt dabei auf eine Lösung mit zwei Kreisverkehren, welche laut verkehrlichen Gutachten die Belastungen für die Bürger am stärksten reduziert. Diese Variante würde auch einen idealen und sicheren Verkehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmer gewährleisten. Vor diesem Hintergrund ist es laut Binder verständlich, dass die Salacher Verwaltung und der Gemeinderat diese Lösung befürworten, auch wenn dies mit Mehrkosten verbunden wäre. Bei den Planungen des Landes steht diese Variante gegenwärtig noch zurück, da von den Planern dort nur eine Lösung mit einem Kreisverkehr für förderfähig gehalten wird, die zwar einen ebenfalls geplanten Radschnellweg kostengünstiger macht, aber für die Bewohner der Hauffstraße in Salach eine deutliche Zunahme des Verkehrs bedeuten würde. „Aus unserer Sicht ist der dabei entstehende Gegensatz zwischen Radschnellweg und Lärmschutz vermeidbar, denn mit ein wenig mehr Aufwand und Entgegenkommen des Landes ließe sich Beides leicht unter einen Hut bringen.“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Salacher Gemeinderat Werner Staudenmayer. Aus Sicht von Binder und Staudenmayer sollten beide Ziele dem Verkehrsministerium den finanziellen Mehraufwand wert sein.

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