Sascha Binder

Vom Ehrenamt zum politischen Engagement
Anpacken statt zu reden, diese einfache Weisheit prägte das Engagement von Sascha Binder bereits vor seinem Einstieg in die Politik. In jungen Jahren wollte er in seinem Heimatverein der TG Geislingen und seiner Heimatstadt Geislingen an der Steige nicht zu denen gehören, die abwarten, bis die Dinge vielleicht in die richtige Richtung laufen. Er hat viel lieber nach Wegen gesucht, um gemeinsam mit anderen etwas in der Gemeinschaft zu bewegen. Mit dieser Grundeinstellung, die sicher auch durch die Vorbilder im familiären Umfeld  geprägt wurde, war der Weg in die Politik zwar nicht vorgezeichnet, aber zumindest naheliegender als bei vielen Anderen.

Sascha Binder privat
Lebenslauf

Vorwärts mit Sascha Binder
Mit diesem Wahlslogan ist Sascha Binder bei der Bundestagswahl 2009 für seine Partei im Wahlkreis Göppingen angetreten. Diese Kandidatur war zu der Zeit der vorläufige Höhepunkt seines Engagements bei den Jusos und im SPD Kreisverband Göppingen. Nachdem er im Jahr 2002 in die SPD eingetreten war, weil er von der Ablehnung des Irakkrieges durch die rot-grüne Bundesregierung beeindruckt war, engagierte er sich vor allem für eine gerechtere Bildung und den damit verbundenen Kampf gegen Studiengebühren. Das gute Bildung nie vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein darf, ist bis heute eine seiner Grundüberzeugungen. Er selbst hat sein Studium unter anderem mit der Arbeit als Taxifahrer mitfinanzieren müssen und weiß deshalb, wie steinig für viele der Weg zu einer guten Ausbildung sein kann. Sein Engagement und Einsatz bei dieser und vielen weiteren Fragen gaben letztlich den Ausschlag für die Nominierung zum Bundestagskandidaten des SPD Kreisverbandes Göppingen. Obwohl die Ausgangslage in einem traditionell „schwarzen“ Wahlkreis und ohne die Absicherung auf der Landesliste sehr schwierig ist, führt Sascha Binder einen kämpferischen und engagierten Wahlkampf, der am Ende zwar nicht in den Bundestag führt, ihm aber einige Anerkennung einbringt. Dies mündet in der Nominierung für die Landtagswahl im Wahlkreis Geislingen, die letztlich zum erfolgreichen Einzug in den Landtag führt. Mit einem über dem Landesdurchschnitt seiner Partei liegenden Ergebnis wird Sascha Binder der erste SPD-Vertreter des Wahlkreises Geislingen im Landtag.

 

Politische Schwerpunkte
Der politische Wechsel nach der Landtagswahl 2011 hat Sascha Binder aber nicht nur ermöglicht, im Parlament mit Worten und Ideen für die Interessen der Menschen in seinem Wahlkreis zu kämpfen, sondern er kann jetzt an der konkreten Umsetzung mitwirken. Alle Themen für die er vorher nur in Diskussionen eintreten konnte, haben in der neuen Regierungskoalition auch die Chance auf eine Umsetzung. Am deutlichsten wurde dies sicher bei der Abschaffung der Studiengebühren, die ihn durch sein ganzes Studium begleitet haben und die die grün-rote Landesregierung schon in ihrem ersten Jahr abgeschafft hat. Damit ist allerdings erst ein Ziel erreicht auf dem Weg zu einem besseren und gerechteren Bildungssystem. Mit der Einführung der Gemeinschaftsschule ist ein weiterer Schritt in diese Richtung gemacht. Diesen Weg möchte Sascha Binder im Wahlkreis und im Land auch weiterhin unterstützen. Ein weiteres zentrales Anliegen von ihm ist der Ausbau der B10/B466 im Kreis Göppingen. Auch hier sind von Seiten des Landes erste wichtige Weichen gestellt worden, dadurch dass der Weiterbau der B466 und B10 zu einer der Top-Prioritäten beim Neubau von Straßen im Land geworden ist. Nun gilt es zusätzliche Mittel aus Berlin zu erstreiten, damit die Chancen für die zügige Realisierung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts noch besser werden.