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	<title>Energiewende &#8211; Sascha Binder MdL</title>
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	<description>Ihr Abgeordneter für den Wahlkreis Geislingen</description>
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		<title>EVF im Austausch mit Sascha Binder: Gesetzliche Vorgaben und Bürokratie im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[D.S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 16:15:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Regenerative Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Auswirkungen haben neue gesetzliche Vorgaben auf die Arbeit kommunaler Versorgungsunternehmen? Und wie lassen sich die Anforderungen an eine sichere, nachhaltige und zukunftsfähige Versorgung mit den praktischen Gegebenheiten vor Ort in Einklang bringen? Über diese und weitere Fragen tauschten sich der Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) und die Geschäftsführer der Energieversorgung Filstal (EVF), Andreas Bantel und  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p3"><strong>Welche Auswirkungen haben neue gesetzliche Vorgaben auf die Arbeit kommunaler Versorgungsunternehmen? Und wie lassen sich die Anforderungen an eine sichere, nachhaltige und zukunftsfähige Versorgung mit den praktischen Gegebenheiten vor Ort in Einklang bringen? Über diese und weitere Fragen tauschten sich der Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) und die Geschäftsführer der Energieversorgung Filstal (EVF), Andreas Bantel und Peter Naab, bei einem Besuch in Göppingen aus.</strong></p>
<p class="p3">Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die zunehmenden regulatorischen Anforderungen an die Energiewirtschaft und die Frage, wie politische Rahmenbedingungen so gestaltet werden können, dass sie für kommunale Unternehmen praktikabel und wirtschaftlich umsetzbar bleiben. Dabei ging es sowohl um neue gesetzliche Vorgaben als auch um die Herausforderungen, die sich aus der konkreten Umsetzung im Unternehmensalltag ergeben.</p>
<p class="p3"><b>Gesetzliche Anforderungen und praktische Umsetzbarkeit </b><b></b></p>
<p class="p3">Ein Schwerpunkt des Austauschs war der Wandel der gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Energieversorgung. Am Beispiel des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) wurden die Anforderungen an die künftige Nutzung erneuerbarer Gase und die tatsächliche Verfügbarkeit von Biogas und Grüngas thematisiert. Entscheidend ist dabei, gesetzliche Zielsetzungen mit den verfügbaren Ressourcen und den technischen Möglichkeiten in Einklang zu bringen.</p>
<p class="p3">Auch die Anforderungen an die Trinkwasserqualität und die neuen Grenzwerte für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) waren Gegenstand des Gesprächs. Ab 2026 und 2028 treten im Rahmen der novellierten Trinkwasserverordnung strenge Grenzwerte für PFAS in Kraft. Für Wasserversorger bedeutet das enorme Herausforderungen: Aufwändige und kostenintensive Aufbereitungsverfahren würden notwendig, der Ressourcenverbrauch steigt, und die Entsorgung von PFAS-haltigen Abfällen erweist sich als problematisch. Hier müssen vielmehr nachhaltige Lösungen für eine deutliche Reduktion der PFAS-Einträge in die Umwelt sowie eine verstärkte Verantwortung der Hersteller eingefordert werden.</p>
<p class="p3"><b>Digitalisierung und Bürokratie als Herausforderung </b><b></b></p>
<p class="p3">Neben den gesetzlichen Anforderungen an die Energie- und Wasserversorgung diskutierten die Gesprächsteilnehmer die zunehmende Komplexität der energiewirtschaftlichen Prozesse. Ein Beispiel ist der seit Juni 2025 geltende beschleunigte Stromlieferantenwechsel innerhalb von 24 Stunden. Die verkürzten Fristen stellen hohe Anforderungen an die digitalen Systeme, die Datenqualität und die Zusammenarbeit der beteiligten Marktakteure.</p>
<p class="p3">Darüber hinaus wurden weitere regulatorische Fragestellungen angesprochen, darunter die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem nationalen Emissionshandelssystem (nEHS).</p>
<p class="p3">Die EVF machte deutlich, dass kommunale Versorgungsunternehmen neben ihrem Tagesgeschäft zahlreiche gesetzliche und regulatorische Anforderungen erfüllen müssen. Gleichzeitig treiben sie den Ausbau und die Modernisierung ihrer Infrastruktur voran. Dazu gehört auch der Glasfaserausbau, bei dem die Migration von Kupfer- auf Glasfaseranschlüsse eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p class="p3"><b>Austausch zwischen Politik und Praxis </b><b></b></p>
<p class="p3">„Als kommunales Versorgungsunternehmen erleben wir unmittelbar, welche Auswirkungen gesetzliche Vorgaben auf die tägliche Arbeit haben. Neue Anforderungen müssen nicht nur fachlich sinnvoll sein, sondern sich auch mit vertretbarem Aufwand umsetzen lassen. Dafür brauchen wir praxistaugliche Regelungen und verlässliche Rahmenbedingungen“, betonten die EVF-Geschäftsführer Andreas Bantel und Peter Naab. Der Besuch bot Gelegenheit, die Perspektive eines regionalen Versorgungsunternehmens in die politische Diskussion einzubringen und die Herausforderungen bei der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben aus der Praxis zu erläutern.</p>
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		<title>Sascha Binder besucht Windpark Drackenstein</title>
		<link>https://www.saschabinder.de/2022/09/21/sascha-binder-besucht-windpark-drackenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Straub]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 14:35:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Engagiert im Wahlkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Geislingen]]></category>
		<category><![CDATA[Regenerative Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Albwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertour]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Windpark Drackenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Zell unter Aichelberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Energiewende wird noch zu oft durch Bürokratie ausgebremst Das Prinzip ist einfach: Wenn der Wind bläst, dann drehen sich die riesigen Rotorenblätter der Windkraftanlage und verwandeln den Wind in Strom. Von der simplen Idee bis zur Umsetzung geht jedoch oft viel Zeit ins Land. Zu viel, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder jetzt beim Besuch des  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Energiewende wird noch zu oft durch Bürokratie ausgebremst</b></p>
<p>Das Prinzip ist einfach: Wenn der Wind bläst, dann drehen sich die riesigen Rotorenblätter der Windkraftanlage und verwandeln den Wind in Strom. Von der simplen Idee bis zur Umsetzung geht jedoch oft viel Zeit ins Land. Zu viel, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder jetzt beim Besuch des Windparks Drackenstein im Rahmen seiner Sommertour feststellen musste. Erste Pläne für die Windkraftanlagen auf der Gemarkung der Gemeinde wurden bereits 1998 aufgestellt, aber erst im April 2018 wurden fünf Windkraftanlagen nach verschiedenen Einwendungen vom Landratsamt Göppingen genehmigt, wie Hubert Rinklin, Vorstandsvorsitzender des AlbWerks, dem Parlamentarier erläuterte. Der Geislinger Energieversorger ist Eigentümer von zwei der fünf Windräder in Drackenstein, die seit August 2020 Strom ins Netz einspeisen. Gemeinsam produzieren sie rund 43,5 Mio. kWh Strom jährlich. Genug um 14.500 Haushalte zu versorgen und über 23.000 Tonnen CO2 einzusparen.</p>
<p>&#8222;Wenn wir die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern rasch reduzieren wollen, brauchen wir nicht nur mehr Windräder, sondern auch schnellere Genehmigungsverfahren&#8220;, machte Sascha Binder deutlich und wies auf den bislang schleppenden Ausbau der Windkraft im Land hin. Es könne auch nicht sein, dass es beim Bau von Windparks zu Verzögerungen komme, weil der Transport der übergroßen Anlagenteile ein Bürokratiekarussell in Gang setze. Überschreitet ein Transport die üblichen Maße, müssen bei den Eigentümern der Straßen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene aufwendige Genehmigungen eingeholt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Während Windkraftanlagen wie die in Drackenstein tausende Haushalte mit Strom versorgen können, ist der Ertrag bei den vom AlbWerk betriebenen Wasserkraftanlagen deutlich geringer. Das 1999 in Betrieb genommene Wasserkraftwerk in Kuchen sorgt bis heute jährlich für 500.000 kWh Strom. Kleinere Anlagen sind nicht immer wirtschaftlich zu betreiben, erfuhr Sascha Binder bei der Besichtigung. Die Stromproduktion laufe – nicht zuletzt wegen des zunehmenden Niedrigwassers in Folge des Klimawandels – nicht immer konstant. Aber für eine erfolgreiche Energiewende zähle jede Kilowattstunde war sich Sascha Binder mit den Experten des Albwerks einig. Deshalb müsse es auch weiterhin eine Landesförderung kleiner Wasserkraftwerke geben.</p>
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